Pakete oder Stundenabrechnung? So findest du das richtige Preismodell als VA
Wie du dein VA-Angebot klar strukturierst, fair bezahlst und KundInnen gleichzeitig begeistert
Wenn du als Virtuelle Assistenz startest, ist eine der wichtigsten Entscheidungen, wie du deine Leistungen abrechnest. Viele Anfängerinnen fragen sich: Stundenabrechnung oder Paketpreise – was ist besser?
Stundenabrechnung bedeutet, dass du jede geleistete Stunde direkt in Rechnung stellst. Das ist transparent für KundInnen und einfach nachzuvollziehen.
Der Vorteil: Du wirst genau für deine Arbeit bezahlt, auch wenn Projekte länger dauern als gedacht.
Der Nachteil: Dein Einkommen hängt direkt von deiner Arbeitszeit ab, was bedeutet, dass du nur dann Geld verdienst, wenn du aktiv arbeitest.
Paketpreise bieten ein festes Angebot zu einem festen Preis, z. B. „Social Media Betreuung für 4 Stunden pro Woche – 350 Euro im Monat“.
Der Vorteil: Du kannst deine Zeit besser planen, und KundInnen wissen im Voraus, was sie bekommen und was es kostet. Außerdem erlaubt es dir, dein Einkommen zu skalieren, ohne dass du mehr Stunden arbeiten musst.
Der Nachteil: Du musst klar definieren, was im Paket enthalten ist, sonst kann es zu Missverständnissen kommen.
Viele erfolgreiche VAs kombinieren beide Modelle: Stundenabrechnung für individuelle oder einmalige Projekte und Pakete für wiederkehrende Dienstleistungen. So hast du Flexibilität, Planbarkeit und sicherst dir gleichzeitig ein stabiles Einkommen.
Wichtig ist: Kenne deinen Wert und positioniere dich als Expertin, unabhängig davon, welches Modell du wählst. Mit klaren Angeboten und professionellem Auftreten ziehst du genau die KundInnen an, die bereit sind, für deine Arbeit zu zahlen.
Es gibt also kein „richtig oder falsch“. Ob Stundenabrechnung, Pakete oder eine Mischung – entscheidend ist, dass dein Modell zu deinem Business, deinem Lifestyle und deinen KundInnen passt. Wer hier klar, fair und selbstbewusst agiert, legt den Grundstein für langfristigen Erfolg als Virtuelle Assistenz.





